Frau Nahles – Sie sind dran!

Ursprünglich veröffentlicht auf altonabloggt:

Schild eines Obdachlosen

Sehr geehrte Frau Nahles

Ich beziehe mich auf Ihr Schreiben vom 14. August 2015 betreffend des „Sanktionshungern“ durch Ralph Boes, vertreten durch Ihr Pressebüro, und möchte ein paar Anmerkungen hinzufügen.

Richtig festgestellt haben Sie, dass Ralph Boes in seinem Jobcenter Berlin-Mitte Lebensmittelgutscheine beantragt und diese auch erhalten hat. Weiterhin stellen Sie fest, dass das Jobcenter an die geltenden rechtlichen Bestimmungen gebunden ist und seine Aufgaben mit der gebotenen Umsicht und Gründlichkeit ausführt. Dass Boes für sein politischen Ziel seine Gesundheit aufs Spiel setzt und seine freie Willensentscheidung ist, kommentieren Sie damit, dass es nicht die Folge des Verwaltungshandelns sei.

Mann oder Frau kann nun zum „Sanktionshungern“ stehen, wie man möchte. Das entbindet weder Sie, noch uns als Gemeinschaft oder Souverän von der Verantwortung, der Menschenwürde verpflichtet zu sein. Zum Einen der ethischen Menschenwürde, zum Anderen der Menschenwürde nach dem Grundgesetz. Die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ beschreibt es so: (…) Jeder…

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Wachstum – der Tag danach

Ursprünglich veröffentlicht auf deedlsblog:

Nach einigen Jahrhunderten permanenten Wachstums, angetrieben durch den Zugriff auf Jahrmillionen von Jahren gespeicherten Sonnenlichtes in Form von Öl, Kohle und Gas einerseits und die Ressourcen der dritten Welt andererseits muss die moderne westliche Zivilisation zwangsläufig an einen Punkt kommen, an dem ihr die Ressourcen ausgehen, um ihr derzeitiges Wirtschaften aufrecht zu erhalten. Prognosen sind bekanntlich immer schwierig, besonders wenn es dabei um die Zukunft geht. Und so ranken die Vorhersagen der Zukunft irgendwo auf der Achse zwischen einer durch grüne Energien gespeisten rosigen Zukunft einerseits und der totalen Apokalypse andererseits.

Zunächst gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Beide resultieren aus der Tatsache, dass in unserer heutigen Welt der Großteil unserer reichlich vorhandene Ressourcen dazu genutzt wird, Berufe und Tätigkeiten durchzufüttern, die keinerlei Nutzen hervorbringen. Wie solche Tätigkeiten, z.B. Steuerfachleute, Marketingmenschen usw. in unserer angeblich so effizienten Wirtschaft zustande kommen, haben wir bereits an verschiedenen Stellen besprochen…

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Habende und Habenichtse

Ursprünglich veröffentlicht auf deedlsblog:

Kurz vor der Bundestagswahl stellt sich wie alle vier Jahre die fundamentale Frage der Wohlstandsverteilung und damit der Steuerpolitik. Es sicherlich natürlich und normal, dass in einer freien Gesellschaft, in der Menschen frei über ihr Leben und ihr Wirtschaften entscheiden, schon alleine durch persönliche Priorisierung Unterschiede im materiellen Wohlstand entstehen. Dennoch muss dies klar abzugrenzen sein von der Chancengleichheit, überhaupt an den Punkt zu kommen, an dem man über genügend Mittel verfügt, die man durch kluge Investition vermehren kann. Weiterhin ist der Zustand von ungleicher Verteilung von Wohlstand abzugrenzen von dem Trend, dass sich diese Ungleichheit immer weiter vergrößert. Unterschiede im Wohlstand sind das eine, eine permanent steigende Kluft zwischen Arm und Reich aber ist ein Trend, der zu extremen sozialen Spannungen führen kann.

Es gibt zwei wesentliche Gründe, warum das Thema der Wohlstandsverteilung von so enormer Bedeutung ist. Der erste Grund ist, dass extrem ungleiche Wohlstandsverteilungen nicht nur die…

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Keep shining that light- a visit to the Tea Gardens of Assam.

Ursprünglich veröffentlicht auf STOP THE TRAFFIK blog spot:

The first time I visited the tea gardens of Assam I was confronted with stories which remain etched on my mind and heart. We were in the garden to a run kids clubs to raise awareness about human trafficking. A community meeting had been called for anyone who wished to attend and after we had introduced ourselves and explained what we were doing, the Community Leader asked if anyone had questions.

One by one people stood and their story was translated. They were all more or less the same. They told of their child or brother or sister being taken by an ‘agent’. When we asked what an agent was, they said they were employment or migration agents. They knew who they were, they were their neighbours and sometimes their relatives. They told of being offered money for their children to get an education and work out of the gardens…

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Test

test

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