Am 8. Tag oder die Sache mit dem Hirn

Alles nur Satire

Der Chef saß schon sehr früh an seinem riesengroßen, schweren Schreibtisch aus Eiche, der von Papieren und Ordnern völlig überladen, sich schon zu biegen begann.

Der neue Mitarbeiter, der den Raum betrat, rückte seine Krawatte zurecht und strich sich nochmal über den feinen Zwirn. Er wusste, der Alte duldete keine Schlampereien und legte Wert auf eine gepflegte Erscheinung.

Seine Sorgenfalten vertieften sich noch ein wenig mehr, denn er stellte mit einem Blick fest, das der Chef schlechte Laune hatte, sein weißes Haar war ungekämmt und auch der sonst immer so gepflegte Vollbart erschien ihm trotz dieser frühen Stunde nachlässig gebürstet. Sogar der Hemdkragen war geöffnet.

„Dicke Luft, ich hätte doch drüben, bei denen mit den vielen Jungfrauen bleiben sollen,“ zuckte es durch seine Gedanken, „aber die hatten zum Schluss ja auch nur noch ‚rum gezickt. Na ja, es wird ja hier ganz gut bezahlt und das Essen in der Kantine…

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